Tipps und Tricks

1. Höhere Farbgenauigkeiten:
Da Papier und Farben nicht immer gleichen Bedingungen unterliegen, lassen sich Farbabweichungen nicht ganz vermeiden. Sie haben bei uns die Möglichkeit, farbverbindliche Proofs erstellen zu lassen. Diese können beim Druck von Standardartikeln aus unserem Onlinesortiment nicht als Farbvorgabe verwendet werden. Die Proofs dienen nur zu Ihrer eigenen Überprüfung. Bitte beachten Sie zu diesem Thema auch die Angaben der FOGRA (Forschungsgesellschaft Druck e.V.) unter www.fogra.de
TIPP:
Proof erstellen lassen und Farben überprüfen.

2. Schwarz-Weiß und Farbbilder:
Farbbilder sollten immer im Farbmodus CMYK abgespeichert und so in Ihr Druckdokument eingefügt werden. Bei Schwarz-Weiß Bildern und Grafiken sollten Sie darauf achten, dass diese als Graustufenbilder abgespeichert werden. So vermeidet man Farbstiche, die beim Offsetdruck zu kleinen unschönen Farbschwankungen führen können.
TIPP:
Graue Flächen mit Schwarz aufbauen. Schwarz-Weiß-Bilder als Graustufenbild abspeichern!

3. Schwarz ist nicht gleich Schwarz / Farbauftrag:
Bei Schriften ist die Qualität am Besten, wenn die Schrift in einem Vektorprogramm gesetzt und mit einer Farbe zu 100 % angelegt wird (siehe auch Schriften). 4c Schriften werden aufgerastert und verlieren somit wieder die Kantenschärfe. Am Besten eignen sich Schriften, die mit 100 % Schwarz angelegt sind. Für Farbflächen erzielt man mit 100 % Schwarz im Offsetdruck eher ein dunkles Grau. Für ein brillantes Schwarz hinterlegen Sie einfach Ihr 100 % Schwarz mit 60 % Cyan und 40 % Magenta. Bitte beachten Sie, dass Flächen mit über 300 % Farbauftrag nicht ordentlich weiterverarbeitet werden können, da die Farbe auch nach Tagen nicht getrocknet ist und evtl. auf darunter liegende Druckprodukte abfärbt.
TIPP:
Schwarz für Schriften: 100 % K – Schwarz für Flächen: K=100 % und C=60 % und M=40 %.

4. Farbflächen:
Vermeiden Sie das Zusammenspiel von dunklen Flächen auf der einen Seite und hellen Flächen auf der anderen Seite. Es kann hier zu unschönen Rändern auf der helleren Seite führen.

5. Farbauftrag über 280 %
Bitte beachten Sie, dass es bei einem Farbauftrag über 280 % zu Verklebungen kommen kann – die Kosten für einen eventuell nötigen Nachdruck werden hier nicht von uns übernommen!

6. Schriften:
Bitte berücksichtigen Sie: Schriften, die in einem Pixelformat wie .tiff oder .jpeg gespeichert sind, verlieren im Gegensatz zu Vektorschriften an Kantenschärfe.
TIPP:
Bitte Schriften im Vektorprogramm setzen und Dokument als .pdf oder .eps speichern. Schriften nicht unbedingt aus allen 4 Farben zusammenstellen – Schwarz am Besten aus 100 % Schwarz setzen. (Siehe auch “Schwarz ist nicht gleich Schwarz/Farbauftrag”)

7. Ränder und Rahmen:
Technisch bedingt kann es beim Schneiden zu Toleranzen kommen. Aus diesem Grund sollten Sie dünne weiße bzw. farbige Ränder (bis ca. 5mm) oder dünne Rahmen vermeiden.

8. Eurozeichen-Problem:
Obwohl der Euro mittlerweile gängiges Zahlungsmittel ist, haben noch nicht alle Schriftsätze die Zeichen der Zeit erkannt. Daher können auch Standardschriften gelegentlich das €-Zeichen mit einem schwarzen Kästchen ersetzen.
TIPP:
Bitte Schriften vor dem Dateiexport vektorisieren. Bei www.itcfonts.com können aktuelle, gängige Schriftsätze erworben und herunter geladen werden.

9. Kalibrierung/Monitoransicht:
Die Kalibrierung von Druckern und Monitoren ist eine aufwendige und kostspielige Angelegenheit. Bei nicht kalibrierten Monitoren können die Farben am Bildschirm sich deutlich vom Druckergebnis unterscheiden. Weil eine Farbbeurteilung sehr wichtig ist, bieten wir zur Farbwertorientierung ein Farbwertbuch, das auf unsere Papiere, Maschinen und Farben abgestimmt ist.
TIPP:
Farbwertbuch kaufen – die Beurteilung der Farben sollte dann unbedingt bei Normlicht bzw. mittlerem Tageslicht erfolgen.

10. Matte Bilderdruckpapiere:
Bitte beachten Sie, bei matten Bilderdruckpapieren ohne Lack lässt sich ein Ablegen der Farbe nicht zu 100 % ausschließen, da sich diese mehr als glänzendes Papier mit Farbe vollsaugen können und selbst nach einigen Tagen Trockenzeit die Farbe noch ablegen kann. Vermeiden Sie hier unbedingt das Zusammenspiel von dunklen Flächen mit hohem Farbauftrag und hellen gegenüberliegenden Flächen.
TIPP: Bei aufwändigen Printprodukten können Sie auch gerne einen Druck auf mattem Papier mit Lack anfragen, der die Drucke vor dem Ablegen der Farbe schützt.

11. Ablegen der Farbe:
Vermeiden Sie unbedingt das Zusammenspiel von dunklen Flächen mit hohem Farbauftrag und hellen gegenüberliegenden Flächen. Hier kann es passieren, dass durch die Weiterverarbeitung oder den Transport Farbe von der dunklen Fläche auf die gegenüberliegende helle Fläche ablegt.

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